Autor: Wockenfuß Kerstin

abstrakte Malerei in rottönen

„Trauern mit Farbe…“

Trauern ist schwer. Der Verlust eines Menschen, sei es durch Tod oder einen anderen Abschied, ist meist kaum zu begreifen. Schmerz, Unverständnis, Einsamkeit, Angst aber auch Wut sind in dieser Zeit regelmäßige Begleiter. Nicht immer ist es leicht diese Gefühle zu zulassen, oft erscheint Verdrängung als ein Ausweg. Aber nur die Trauer, das Wahrnehmen und Durchleben dieser Gefühle hilft beim Loslassen und beim Kraftfinden dem Leben wieder ohne Verbitterung zu begegnen. Malen kann dabei unterstützen Ereignisse zu verarbeiten, die uns schwer erschüttern.

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Sprich mit mir – Über die letzten Dinge des Lebens miteinander sprechen

Für viele Menschen ist es furchtbar daran zu denken, dass Angehörige und Freunde einmal sterben werden. Oft hindert uns das, über Dinge zu sprechen, die noch zu regeln sind und über Wünsche zu reden, die bezüglich des Abschieds, der Trauerfeier und der Bestattung existieren. Wenn wir uns überwinden, über „die letzten Dinge“ miteinander zu sprechen, kann dies sehr erleichternd für alle Beteiligten sein. Hilfreich kann es sein, sich zu informieren, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Abschiednahme, der Gestaltung der Trauerfeier und der Beisetzung in Deutschland möglich und gesetzlich erlaubt sind. Hier hat sich in den letzten Jahren viel verändert, sowohl auf den Friedhöfen als auch darüber hinaus wie z.B. durch das Bestatten in der Natur. Hierüber möchten wir Sie gerne informieren. Nach einer Einführung zur Bestattungskultur und den unterschiedlichen Beisetzungsmöglichkeiten ist Zeit für Fragen und Gespräch. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und interessante Gespräche.

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Bücher zum Thema Trauer

Trauer: Forschung und Praxis verbinden – Heidi Müller, Hildegard Willmann – Das Thema Trauer hat auch in Deutschland Konjunktur. Professionelle, die mit Trauernden zu tun haben, informieren über ihre Erfahrungen in den Medien. Vieles von diesem Wissen beeinflusst die gesellschaftlichen Vorstellungen von Trauer. Doch welchen Nutzen hat das Erfahrungswissen? Hilft es wirklich zu verstehen, wie die Mehrheit der Menschen Verluste verarbeitet, oder erfahren wir eher, wie der Einzelne mit seinem Schicksal umgeht? Warum finden zentrale Themen, die international zum Standardrepertoire von Fachkräften gehören, hierzulande kaum Anwendung? Häufig liegt es an der fehlenden Kenntnis über aktuelle Entwicklungen in der internationalen Trauerforschung. Das Buch schließt diese Lücke und stellt zentrale Themen vor, die aktuell von Wissenschaftlern und Praktikern auf der ganzen Welt diskutiert werden. Damit gibt es Antworten auf Fragen wie zum Beispiel: Wieso leiden einige Menschen mehr unter einem Verlust als andere? Unter welchen Bedingungen ist eine fortgesetzte Bindung zum Verstorbenen ungünstig oder hilfreich? Erst wenn Erfahrungswissen und wissenschaftliche Erkenntnisse miteinander verbunden werden, können Menschen realistische Vorstellungen davon entwickeln, wie Betroffene Verluste verarbeiten. Und vor diesem …

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Trauerrednerinnen oder Trauerredner

Oft werden wir angesprochen wie Trauerfeiern für Verstorbene, die keiner Religionsgemeinschaft angehören, gestaltet werden können.Eine zentrale Rolle dabei nimmt die Trauerrede ein. Mit folgenden Trauerrednerinnen und Trauerrednern  haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht: Manfred Büsing: www.manfredbuesing.deChristine Knoop: www.christineknoop.deFriedrich-Wilhelm Meyer: 0511 / 8486886Doris Mölle: www.trauer-reden-rituale.deMargit Vida: 0172 / 5151207, margitvida@gmx.de

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Notwendige Unterlagen

Ist eine Angehörige oder ein Angehöriger verstorben, müssen Sie als erstes einen Arzt informieren, der den Tod feststellt und den Totenschein ausstellt. Ist jemand im Krankenhaus oder Seniorenheim verstorben, müssen Sie sich nicht selber darum kümmern. Die Bestatterin oder den Bestatter sollten Sie am nächsten Morgen informieren, um den weiteren Ablauf zu besprechen. Folgende Unterlagen werden benötigt, um die Sterbeurkunde auszustellen: Die Geburtsurkunde (bei Ledigen) Der Auszug aus dem Familienbuch bzw. die Heiratsurkunde Die Sterbeurkunde des Ehepartners (bei Witwen und Witwern) Das Scheidungsurteil mit dem Datum der Vollstreckung (bei Geschiedenen) Der Personalausweis Für die spätere Beantragung der Rente, bzw. deren Abmeldung müssen die Rentenversicherungsunterlagen oder die Rentenversicherungsnummern vorliegen, für die Abmeldung bei der Krankenkasse die Versicherungskarte bzw. die Versicherungsnummer. Sollten einzelne Dokumente fehlen, helfen wie Ihnen selbstverständlich bei der Beschaffung. – Folgende Checklisten haben wir für Sie zum Download erstellt, bei Fragen rufen Sie uns gerne an. Checkliste Trauerfall.pdf Checkliste Abmeldungen.pdf

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Abschied Bestattungen Hannover List Bestatter

Für einen ganz persönlichen Abschied

Viele Menschen möchten den Abschied, die ­Trauerfeier und / oder die Bestattung von einem geliebten Menschen individuell ausrichten. Die üblichen Rituale in einem Trauer­fall scheinen erstarrt. Ein intensiv erlebter und aktiv gestalteter Abschied bietet die Möglichkeit, sich der Realität des Todes zu nähern. So kann Kraft und Energie für das eigene Leben zurückgewonnen werden. Wir ermöglichen den Angehörigen – einschließlich Freunden/innen – sich aktiv und kreativ an der Planung und Gestaltung des ­Prozesses vom Tod bis zur Beisetzung zu ­beteiligen. Das kann auch bedeuten, die Verstorbenen gemeinsam zu versorgen und einzubetten. Dabei ist uns der würdevolle und achtsame Umgang mit den Toten besonders wichtig.

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Trauerbegleitung

Manchmal macht es Sinn, einige Wochen oder Monate nach dem Trauerfall, in der Einzelarbeit oder in der Gruppe die eigene Trauer zu verarbeiten. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Wegweiser für Trauerende der Stiftung Trauerbegleitung und Bestattungskultur listet Angebote im Raum Niedersachsen auf, diese Informationen finden Sie unter:  www.stiftungtrauerbegleitung.de Trauerbegleitung und Abschiedsrituale gestaltet Doris Mölle:  www.trauer-reden-rituale.de Fortbildungen zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge sowie Beratungen und Begleitung für trauernde Menschen bietet Dr. Tanja M. Brinkmann: www.tanja-m-brinkmann.de Für Seminare oder Trauergruppen können Sie sich an Dorothee Karle wenden: www.trauer-und-abschied.de Kinder und Jugendliche trauern anders als Erwachsene, auch sie müssen ihre Trauer zeigen können, um nicht krank zu werden. Hierzu bietet das Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche Löwenzahn e.V. verschieden Möglichkeiten: www.loewenzahn-trauerzentrum.de Eltern, deren Kind in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verstorben ist, können Unterstützung bei dem Verein „Leere Wiege“ finden: www.leere-wiege-hannover.de Der Verein Verwaiste Eltern in Hannover und Umgebung e.V. stellt sich die Aufgabe trauernde Eltern, Mütter, Väter sowie hinterbliebene Geschwister in ihrer Trauer über den Tod ihres Kindes bzw. …

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Erben und Vererben

Was muss ich berücksichtigen? Beim Tod eines Menschen, der kein wirksames Testament ausgestellt hat, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Diese Erbfolge entspricht oft nicht den Vorstellungen der Verstorbenen und kann zu Streitigkeiten unter den Angehörigen führen. Wer dieses vermeiden möchte, muss die Erbfolge durch ein Testament regeln. Nach einem kurzen Vortrag über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Testamentsformen sind Sie in der Lage, ein formwirksames Testament zu errichten.

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