Autor: Wockenfuß Kerstin

„Abschied und Trauer in Organisationen“

– Wie können Abschiede gestaltet werden? – Die Kultur in unseren Organisationen lässt in der Regel Abschied nicht zu. Veränderungen, sei es durch Umstrukturierengen, Versetzungen, Kündigungen usw. stehen an der Tagesordnung. Der Verlust bisheriger Strukturen oder Menschen kann selten kollektiv betrauert werden. Den schmerzlichen Seiten der Veränderung wird wenig Raum gegeben. Hier wird der Frage nachgegangen: Wie kann Abschieds- und Trauerarbeit im betrieblichen Kontext gestaltet werden?

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„Ein bunter Sarg – ja geht denn das?“

– Abschieds- und Bestattungsformen zwischen Wunsch und Wirklichkeit – In unserem Bestattungsinstitut ABSCHIED bieten wir neben den üblichen Dienstleistungen ein aktives und kreatives Mitgestalten der Zeit zwischen Tod und Bestattung an. Dabei kann der Verabschiedung von der gestorbenen Person und der Gestaltung der Trauerfeier eine große Bedeutung zukommen. Wir möchten über die Konzeption unseres Institutes sowie unsere bisherige Arbeit informieren. Darüber hinaus soll Gelegenheit und Raum sein, eigene Fragen zu klären, sowie Ideen und Wünsche zu benennen.

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Über die Bedeutung von Trauerarbeit

– Trauer, die nicht sein darf, macht krank – Verhinderte, unterdrückte Trauer kann zu depressiven Zuständen oder gar Depressionen und anderen Krankheiten führen. Menschen, die über längere Zeit in einem Trauerprozess verharren, wird oft wenig Verständnis entgegen gebracht. Dabei ist es manchmal lebensnotwendig, der eigenen Trauer Ausdruck zu geben, sie zu durchleben, um wieder neue Energien schöpfen zu können. An diesem Abend soll darüber informiert werden, welche sinnvollen und oft sehr schmerzvollen Prozesse in der Trauer durchlaufen werden. Dabei können Rituale oder ritualisierte Handlungen hilfreich sein und ein wenig Ordnung in das Chaos bringen.

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Wenn ein Kind gestorben ist

– Rituale zum Abschied – Wenn ein Kind stirbt, ist dies für Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde und alle Menschen eine besondere Dramatik. Rituale um sich zu verabschieden, können den Verlust zwar nicht mindern, aber hilfreich sein für den Abschieds- und Trauerprozess. Die Bestatterin Kerstin Wockenfuß wird aus ihrer Praxis und ihren Erfahrungen im Umgang mit verstorbenen Kindern und deren Eltern, sowie den unterschiedlichen Bestattungsmöglichkeiten, berichten. Im Anschluss daran ist Zeit für Fragen und Gespräch.

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Lachen und Weinen – Kinder und Trauer

– Abschiede mit Kindern durchleben – Wir können die Kinder nicht davor schützen, Umbrüche, Verlust, Trennung, Sterben und Tod zu erleben. Sie müssen Abschied nehmen, sei es durch Umzüge, Tod eines Haustieres, Trennung der Eltern, Sterben der Großeltern oder anderen nahen Menschen und vielem mehr. Dies kann den Verlust von etwas Vertrautem und Geliebten, dadurch von Sicherheit und Geborgenheit bedeuten. Trauer verbunden mit heftigen Gefühlen ist die natürliche und notwendige Antwort auf Verluste. Kinder brauchen jemanden, der sie in ihrer Not wahrnimmt, ihre Gefühle anerkennt und ihnen beisteht. Leid ist nur zu überwinden, wenn jemand die Tränen wahrnimmt, sie aushält und die Kinder sorgsam begleitet.

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„Sprich mit mir!“

– Über die letzten Dinge des Lebens miteinander sprechen – Für viele Menschen ist es furchtbar daran zu denken, dass Angehörige und Freunde/innen einmal sterben werden. Oft hindert uns das, über die Dinge zu sprechen, die zu regeln sind und über die Wünsche zu reden, die bezüglich des Abschieds existieren. Wenn wir es dennoch tun, kann dies sehr erleichternd für beide Seiten sein. Wir möchten Mut machen, über „die letzten Dinge“ miteinander zu sprechen.

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Unser Team

Wir begleiten Sie während des Abschiedsprozesses vom Tod bis zur Beisetzung. In unserem Team arbeiten Menschen verschiedenster Professionen. Kerstin Wockenfuß, Sozialwissenschaftlerin MA, Diplom Supervisorin, Dozentin an der Medizinischen Hochschule Hannover, Trauerbegleiterin nach Dr. Jorgos Canacakis 2005 gründete ich das Bestattungsinstitut Abschied BESTATTUNGEN in Hannover. Ich war Quereinsteigerin und nach eigener Erfahrung mit Trauersituationen hatte ich die heilende Kraft von Abschiedsritualen erlebt. Dieses und viele Gespräche mit Trauernden über die Bedeutung von guten und intensiven Erfahrungen mit den Verstorbenen führte dazu, dass ich Praktika in verschiedenen „alternativ“ arbeitenden Bestattungsinstituten machte und zu dem Entschluss kam, diese Arbeit selbständig fortsetzen zu wollen. Es war nicht einfach neu zu starten und es brauchte viel Ausdauer, Energie und Ideen, um die besondere Arbeit des Bestattungsinstitutes bekannt zu machen und den Betrieb zu etablieren. Aus gesundheitlichen Gründen muss ich mich eher als geplant aus der aktiven Arbeit zurückziehen. Meine Tochter, Marie Maschke, die schon seit einigen Jahren mitarbeitet, übernimmt gemeinsam mit unserem wunderbaren Team meine Aufgaben. Ich stehe nach wie vor (im Hintergrund) für Beratung und Unterstützung bereit. Sehr froh …

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Aussegnung

Das Ritual der Aussegnung ist in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten, hierbei handelt es sich um ein Abschiedsritual am Totenbett. Oftmals wird es von einer Pastorin oder einem Pastor durchgeführt. Dieses Ritual kann auch selbst gestaltet werden, in dem sich die nächsten Angehörigen und Freunde um den Sarg oder das Totenbett versammeln, über und mit den Verstorbenen sprechen, Musik hören oder singen. Kinder können in diesen Prozess kreativ miteinbezogen werden. Gerne beraten wir Sie und stehen Ihnen mit Ideen zur Seite.

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Aufbahrung und Totenwache

Manchmal ist eine Aufbahrung oder Totenwache gewünscht. Nach dem Niedersächsischen Bestattungsgesetz ist es möglich 36 Stunden nach dem Tod die Menschen zu Hause oder in einem Abschiedsraum aufzubahren. Es ist auch möglich, jemanden noch nach Hause zu holen, wenn er oder sie z.B. im Krankenhaus oder im Seniorenheim gestorben ist. Leider sind viele Institutionen nicht darauf eingestellt und es kann viel Mühe machen, diesen Schritt umzusetzen. Gerne unterstützen wir sie auf diesem Weg. Für die Totenwache kann der Raum mit Blumen und Kerzen geschmückt werden, Tag und Nacht können Angehörige und Freunde sich von den Verstorbenen verabschieden und Abschiedsrituale gestalten.

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Waldbestattung Abschied Hannover

Bestattungen in der Natur

Waldbestattung Seit einigen Jahren ist es möglich an einem Baum bestattet zu werden. Voraussetzung ist immer die Einäscherung. Wer den Wald liebt, dort gerne Spaziergänge macht oder mit den Kindern durch den Wald toben möchte, kann unter verschiedenen Möglichkeiten wählen. Schon zu Lebzeiten können eine oder mehrere Grabstellen gekauft werden. Es handelt sich hierbei nicht um anonyme Bestattungen, Freunde und Angehörige können bei der Beisetzung anwesend sein. Doch anders als auf den traditionellen Friedhöfen gibt es hier nicht die Möglichkeit (und damit auch nicht die Pflicht!) etwas zu pflanzen und zu pflegen. Auch Grabmale können nicht aufgestellt werden. Die einzelnen Waldruhestätten haben unterschiedliche Charaktere. So empfiehlt es sich, verschiedene Orte zu besuchen um entscheiden zu können, welche Atmosphäre, welcher Ort der verstorbenen Person am ehesten entspricht. Dies bieten die Organisationen Friedwald (z.B. in Ütze) oder der RuheForst (z.B. Deister, Wennigsen) an, aber auch einige Kommunen (z.B. Stadt Hannover: Friedhof Seelhorst, Stadt Springe: Sophienhöhe) Seebestattung Eine weitere Möglichkeit die Urne in der Natur beizusetzen bietet die Seebestattung. Sowohl in der Ost- als auch in der Nordsee …

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