Bestattungen in der Natur

Bestattungen in der Natur

Waldbestattung Abschied Hannover

Waldbestattung
Seit einigen Jahren ist es möglich an einem Baum bestattet zu werden. Voraussetzung ist immer die Einäscherung.
Wer den Wald liebt, dort gerne Spaziergänge macht oder mit den Kindern durch den Wald toben Baum mit Blumenkranzmöchte, kann unter verschiedenen Möglichkeiten wählen.
Schon zu Lebzeiten können eine oder mehrere Grabstellen gekauft werden. Es handelt sich hierbei nicht um anonyme Bestattungen, Freunde und Angehörige können bei der Beisetzung anwesend sein. Doch anders als auf den traditionellen Friedhöfen gibt es hier nicht die Möglichkeit (und damit auch nicht die Pflicht!) etwas zu pflanzen und zu pflegen. Auch Grabmale können nicht aufgestellt werden.
Die einzelnen Waldruhestätten haben unterschiedliche Charaktere. So empfiehlt es sich, verschiedene Orte zu besuchen um entscheiden zu können, welche Atmosphäre, welcher Ort der verstorbenen Person am ehesten entspricht.
Dies bieten die Organisationen Friedwald (z.B. in Ütze) oder der RuheForst (z.B. Deister, Wennigsen) an, aber auch einige Kommunen (z.B. Stadt Hannover: Friedhof Seelhorst, Stadt Springe: Sophienhöhe)

Urne mit KorbgeflechtSeebestattung
Eine weitere Möglichkeit die Urne in der Natur beizusetzen bietet die Seebestattung. Sowohl in der Ost- als auch in der Nordsee oder auf anderen Meeren ist die Bestattung der Urne durch eine Reederei möglich. Auch hier ist die Einäscherung Voraussetzung, die Asche wird in einer speziellen Seebestattungsurne (die sich im Wasser schnell auflöst) gemeinsam mit den Angehörigen zu Wasser gelassen. Der Kapitän hält eine Ansprache und die Schiffsglocke wird geläutet. Man erhält eine Seekarte, auf der eingezeichnet ist, an welcher Stelle die Urne dem Meer übergeben wurde. Später gibt es die Möglichkeit an Erinnerungsfahrten teilzunehmen.

 

Verstreuen der Asche
Runde Urne aus HolzIn Niedersachsen ist das Verstreuen der Asche (noch) nicht erlaubt. In anderen Bundesländern kann dies auf bestimmten Friedhöfen auf festgelegten Wiesen erfolgen.
In vielen europäischen Ländern, in denen keine Friedhofspflicht wie in Deutschland existiert, ist dies jedoch möglich, ebenso wie die Beisetzung in privaten Gärten. Voraussetzung hierfür ist die Überführung der Urne in das Ausland und der Nachweis, dass die Beisetzung auf einem bestimmten Grundstück stattgefunden hat.